• Larissa

Canyoning Camp Mallorca


Canyoningcamp Mallorca 08.04-15.04.2019

Tag Eins des Canyoningcamps auf Mallorca startet für sechs von uns am Flughafen in Memmingen. Nach einem kurzen Flug über den Wolken bekommen wir schon mal einen kleinen Vorgeschmack auf die wunderschönen Strände und das klare türkisblaue Wasser. Angekommen treffen wir bei der Autovermietung auf die Siebte in unserem Bunde. Auf geht es endlich Richtung Inka, dem drittgrößten Ort Mallorcas in der Nähe von Palma, in dessen Umgebung unserer Finka für diese Woche liegt. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde und ein paar Snacks sind alle damit zufrieden früh schlafen zu gehen, da uns am nächsten Tag die erste Schlucht "Coanegra" erwartet. Ein ausgiebiges Frühstück, dann geht es los. Auf einen kurzen Zustieg folgt eine Einführung über das richtige Verhalten und ein Abseiltraining, eine der wichtigsten Fortbewegungsarten in diesem Gelände. Leider brauchen wir das Springen und Rutschen an diesem Tag noch nicht zu üben, da der Wasserlauf trocken ist. Es ist ein eindrucksvolles Erlebnis zu sehen, wo der Bach sich seinen Weg gebahnt hat. Die Schlucht war eine sehr gute Wahl von unserem Guide Julian um sich darauf vorzubereiten was uns die nächsten Tage erwartet. Nach der Tour sind wir alle hungrig und freuen uns über ein Picknick auf einer Anhöhe. Von der dortigen Ruine bietet sich uns ein herrlicher Ausblick über Mallorca. Abends gibt es noch ein paar Snacks und wir sitzen gemütlich bei Limonade und Bier beisamen um uns besser kennen zu lernen. Auch das Vorhaben für den nächsten Tag wird besprochen. Die zweite Tour "Cova de Coloms" zählt zu meinen heimlichen Favoriten. Geparkt wird am Strand und auf dem Weg zum Zustieg sind wir, um einen kleinen Vorgeschmack auf die folgende Höhle zu bekommen, in eine kleine Caverne geklettert. Das war schon eindrucksvoll, verblasst aber in der Erinnerung wenn man weiß was uns danach erwartet. Nach einem 35 Meter Abseiler ins Meer folgt der Eingang in die Höhle. Das ist schon ein Abenteuer, mit einer Welle unter einem Steinbogen durchgespült zu werden. Eine kurze Krabbelpartie später öffnet sich ein rießiger Raum. Euphorisch ging es weiter in den nächste Halle, in der uns ein großer Pool mit wunderschönem Wasser erwartet. Die Steinformationen an den Wänden und der Decke verschlagen uns allen die Sprache und man denkt, besser kann es eigentlich nicht mehr werden, aber wer hätte das gedacht, es wird noch faszinierender. Der Rückweg ist dieses Mal anders also sonst, da der Teil zurück an den Strand schwimmend zurück gelegt wird. Glücklich und zufrieden sind wir wieder an der Finka angekommen und nehmen uns alle vor früh schlafen zu gehen, da uns am nächsten Tag die längste Schlucht der Reise erwartet, trotzdem kommt das gemütliche Beisammensein nicht zu kurz. An diesesm Nachmittag haben wir Zuwachs bekommen und sind ab diesem Zeitpunkt zu acht unterwegs. Der vierte Tag startet schon früh. Nach einem kurzen Frühstück geht es los um die Schlucht "Sa Fosca" zu erkunden. Das besondere an dieser Schlucht ist, dass der zweite Teil so tief eingeschnitten ist, dass es dunkel wird wie in einer Höhle obwol es keine Decke gibt. Nach eindrucksvollen elf Stunden, die sich jedoch nur wie ein Bruchteil der Zeit anfühlen kommen wir am Ende der Schlucht. Ein reichhaltige Pause stärkt uns für den Rückweg an den Strand, wo wir uns in den schäumenden Wellen abkühlen. Auf dem Heimweg werden wir mit einem wunderschönen Sonnenuntergang über dem Meer von einem Aussichtspunkt belohnt, den unser dritter Guide Daniel entdeckt. Am fünften Tag gibt es zwei Gruppen. Eine Hälfte fährt nach Palma um einen Erholungstag einzulegen. Für die anderen vier, die nicht genung bekommen können, geht es in die Schlucht "Tourrent de Lli". Diese besticht durch ihrer schöne Vegetation und den 54 Meter hohen Abseiler. Auch nach der Schlucht lassen die stimmungsvollen Momente nicht nach. Auf einer Steinmauer direkt am Meer gibt es kühle Getränke, Snacks und eine Gesangseinlage von unserem äußerst talentierten Guide Philipp. Am Spätnachmittag treffen wir wieder auf die anderen und genießen die gemeinsame Zeit, da es für drei von uns der letzte Abend ist. Für uns verbleibende fünf geht es in die Schlucht "Mortitx" welche ebenso zu meinen Favoriten zählt, da das Wasser blau leuchtet und viel gerutscht und gesprungen werden kann. So zum Beispiel der letzte Sprung von einer Klippe direkt in das dunkelblaue Meer. Der Rückweg ist der anstrengenste der Woche, da er mit einem knackigen Klettersteig beginnt und danach neben der Schlucht zurück zum Parkplatz verläuft. Doch mit einer kurzen Pause ist auch dieser Teil der Tour für alle gut zu bewältigen. Dann steht auch schon die letzte Tour für diese Woche an, die uns in die Schlucht "Biniaraix" führt. Mallorca zeigt sich an diesem Tag noch einmal von einer wunderschönen Seite. Nach einer Mittagspause am Meer geht es zurück in die Finka und wir benutzen endlich unseren hauseigenen Pool der bis dahin etwas vernachlässigt wurde. Am nächsten Morgen heißt es leider auch schon packen. Natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, einmal beim Ballermann vorbei zu schauen auch wenn es mittags und nur zum Volleyball spielen ist. Dann ist schon der Zeitpunkt gekommen von der wunderschönen Insel Abschied zu nehmen und in den Flieger nach Hause zu steigen. Ich werde diese Woche Mallorca als einer der schönsten Urlaube in Erinnerung behalten die ich bis dahin hatte, da wir eine super lustige Gruppe waren und ich so viele unglaubliche Erfahrungen machen durfte. Es war mit Sicherheit nicht mein letztes Canyoningcamp und ich kann es nur jedem Empfehlen, der die Landschaft aus einer anderen Perspektive sehen möchte.

Vielen Dank Julian, Daniel und Philipp für diese unvergessliche Woche und die vielen tollen Erfahrungen die ich mit nach Hause nehmen darf.

weitere Camp Termine findet ihr unter:

https://www.canyoning-erleben.de/canyoning-camps-2019

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Die Tiroler Schluchtenführer (Canyoningführer) bieten auf Grund ihrer umfangreicher Ausbildung und der gesetzlich vorgeschriebenen Fortbildungen ein Höchstmaß an Qualität und Sicherheit die das Risiko bei den einzelnen Touren auf ein Minimum reduzieren. Ein Schluchtenführer (Canyoningführer) verfügt über eine umfassende Ausbildung und nimmt laufend an gesetzlich vor-geschriebenen Fortbildungen teil. 

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Als Berufsverband vertritt er die Interessen aller Mitglieder. Der Tiroler Bergsportführerverband betreut ca. 2000 geprüfte und behördlich befugte („autorisierte“) Mitglieder die höchste Bergsportkompetenz bieten. 

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